Elektrospeicherheizung

In einem Speicherheizgerät wird ausschließlich kostengünstiger Nachtstrom in Wärme umgewandelt und vorzugsweise für eine spätere Wärmeabgabe im Gerätekern gespeichert.

Wie funktioniert eine Elektrospeicherheizung

Die Wärmeabgabe erfolgt vorwiegend konvektiv, d. h. die Luft wird im Gerät erwärmt und mittels Ventilatoren im Raum verteilt. Dadurch entsteht eine hohe Luftbewegung, verbunden mit der Aufwirbelung verschwelten Staubes.

Das Speichergerät selbst ist äußerst einfach aufgebaut: Es besteht im Kern aus einem schweren Speichermaterial, z. B. Magnesit, das mittels elektrischer Heizwiderstände bis auf 600 Grad aufgeheizt wird. Der Speicherkern wird mit Wärmedämmmaterial und einer Verkleidung aus Stahlblech oder keramischen Kacheln ummantelt.

Der Einbau von Elektrospeicheröfen empfiehlt sich höchstens für Altbauten, in denen weder ein geeigneter Heizungskeller, noch ein intakter Schornstein, noch ein Gasanschluss vorhanden ist. Jeder zu beheizende Raum benötigt ein eigenes Speichergerät, das trotz kompakter Form relativ viel Platz beansprucht. Für die Installation ist ein Starkstromanschluss erforderlich.