Beton

Mischt man Zement mit Sand und Wasser, erhält man Mörtel. Damit lassen sich Steine verfugen oder Mauern verputzen. Wird demselben Gemisch statt Sand Kies zugesetzt, erhält man Beton, den revolutionärsten und zugleich umstrittensten Baustoff unseres Jahrhunderts.

Außentreppe Hauseingang in Stampfbeton setzen lesen einbauen
Außentreppe Hauseingang in Stampfbeton setzen lesen einbauen

Beton hat zweifellos große Vorteile: Er lässt sich leicht und schnell herstellen, transportieren und verarbeiten. Auf Baustellen weiß man das zu schätzen.

Beton mischen erstellen Video


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Hier beim mischen von Zement, Wasser und Kies zu Beton.

Selbst von ökologischer Seite lässt sich zunächst nichts gegen Beton einwenden: Bei seiner Herstellung wird relativ wenig Energie verbraucht – weniger als beim Ziegel!

  • Reine Betonbauten sind wenig „atmungsaktiv“. Die Trägheit beim Feuchtigkeitsausgleich macht sich beispielsweise dadurch bemerkbar, dass neue Betonbauten 4-5 Jahre bis zur vollständigen Austrocknung benötigen.
  • Beton ist kalt und bedarf zusätzlicher Dämmaßnahmen, will man nicht buchstäblich beim Fenster hinausheizen.
  • Reine Betonbauten benötigen große Mengen an Stahl, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die Herstellung von Stahl verursacht Energiekosten und damit wäre auch die ökologisch positive Bilanz von Beton in Frage gestellt.
  • 4Beton ist sehr anfällig gegen Witterungs- und Umwelteinflüsse. Die Sanierung von Betonbauten verursacht hohe Kosten und hohen CO2 Ausstoß!

Umweltschutz/Klimaerwärmung: Co2 Ausstoß bei der Herstellung von Beton

Zement, Wasser und Betonkies ergeben Beton. Bei der Herstellung von Zement wird ca. 600 KG an CO2 (Kohlenstoffdioxid) ausgestoßen, d.h. Zement/Beton fördern die Erwärmung des Klimas.

https://www.beton.org/aktuell/news/details/csc-fuehrt-co2-modul-ein/