Was versteht man unter dem Begriff Massivholzbau ?

Massivhaus hier als Gartenhaus Holzhaus
Massivhaus hier als Gartenhaus Holzhaus

Die älteste Form des Massivholzbaus ist der Blockbau. Die Massivholzbauweise grenzt sich vom Holzskelettbau, dem Holztafelbau und dem Holzrahmenbau ab, da alle ihre Bauteile aus Holz sind. Die Wärmedämmschicht ist hierbei höher und man ordnet sie in der Tragebene an. Einige heutige Blockhausbauten besitzen jedoch doppelschalige Blockbohlenwände und im dazwischen liegenden Hohlraum bringt man die Dämmung an. Es gibt noch weitere Anpassungen des originellen Blockhauses an die Anforderungen unserer Zeit, vor allem benutzt man trockenes Holz, um die Maßhaltigkeit zu steigern. Außerdem greift man statt auf die Blockbohle oder den Stamm auf das Brett als kleinste Einheit zurück. Darum gibt es geschosshohe Wände, die aus getrockneten Brettern bestehen, die kreuzweise verleimt wurden. Die Längsverbindung wird durch auf der Oberfläche befindliche Rahmhölzer und Grundschwellen hergestellt. Die Decken sind durchgehend und fungieren als Grundlage für die nächste Etage. An der Außenseite hinter einer Putz- oder Holzfassade befindet sich die Wärmedämmung und wenn nötig die Winddichtung. Außerdem gibt es noch das sogenannte Dickholzsystem, bei dem ebenfalls kreuzverleimte Brettlagen benutzt werden. Es zeichnet sich darüber hinaus durch eine Furnierschichtholzplatte aus, die imprägniert wurde und die man auf die Außenwand als Fassade aufbringt. Auch eine Vorsatzfassade ist möglich. Die Dämmschicht befindet sich bei diesem System entweder hinter der Vorsatzfassade oder an der Innenseite.