Für Neubau, Altbau, Umbau und Sanierung/Renovierung !

Bausparen gehört zu den beliebten Formen der Baufinanzierung, aber nicht nur für den Neubau eines Eigenheimes, auch für Renovierung, Sanierung und Modernisierung kann das Bauspardarlehen verwendet werden.

Bei allen Maßnahmen, für die das Bauspardarlehen genutzt wird, sind jedoch Belege und Nachweise zu erbringen.

Dach und Dachstuhl - eine Einheit
Dach und Dachstuhl - eine Einheit

Was es mit dem Bausparvertrag auf sich hat

Ein Bausparvertrag wird mit so genannten Bausparkassen geschlossen. Dabei gibt es drei verschiedene Sparphasen. Zuerst werden in der Ansparphase Beträge eingezahlt. Hier richten sich die Einzahlungen sowie die Bausparzinsen nach den jeweiligen Tarifen und der Bausparsumme. Die festgelegte Bausparsumme kann dabei aber auch den wirtschaftlichen Verhältnissen des Sparers angepasst werden, wenn es notwendig ist. Die Laufzeit eines Bausparvertrages beträgt in der Regel 7 bis 10 Jahre.

In einem Bausparvertrag wird ein Mindestguthaben festgelegt, dass mindestens 30 Prozent der Bausparsumme betragen muss. Hier ist ein Tarifvergleich der Anbieter von Bausparverträgen interessant, um die besten Konditionen zu erhalten. Ist das Mindestguthaben erreicht und die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen, dann wird der Bausparvertrag zugeteilt. Die Höhe der Bausparsumme und die Zinssätze auf das Guthaben entscheiden auch über die Mindestlaufzeit und somit über die Zuteilung. Je höher die Bausparsumme, umso länger die Laufzeit. Nach der Zuteilung kann der Anleger sich das Bausparguthaben auszahlen lassen oder aber ein Bauspardarlehen mit günstigen Zinsen in Anspruch nehmen. Doch auch der Verzicht auf das Darlehen wird durch Bausparkassen mit Bonuszahlungen honoriert. Lässt sich der Bausparer sein Guthaben auszahlen, dann kann er damit machen, was er will, die Verwendung ist nicht an Vorlagen gebunden, im Gegensatz zum Bauspardarlehen. Das Darlehen darf nur zu wohnwirtschaftlichen Zwecken, wie  Hausbau oder Sanierung, verwendet werden.

Der Bausparvertrag und die staatliche Förderung

Das beste Beispiel sind hier die vermögenswirksamen Leistungen, bei denen Arbeitnehmer und Arbeitgeber anteilig in den Bausparvertrag einzahlen. Sehr viele Arbeitnehmer sparen „automatisch“  mit einem Bausparvertrag, denn der geringe, monatliche Betrag fällt nicht weiter ins Gewicht und dennoch verdoppelt sich der Anteil für das Sparguthaben durch den Arbeitgeberbeitrag. Der Arbeitnehmer kann bei dieser Sparform auch eine Arbeitnehmersparzulage erhalten, die eine Rendite von 9 % auf die eingezahlten Beträge mit sich bringt. Die Arbeitnehmersparzulage ist allerdings an Einkommensgrenzen geknüpft. Die Wohnungsbauprämie ist eine weitere Fördermöglichkeit.

Bausparen bietet viele Möglichkeiten

Das eigene Bauvorhaben, Renovieren oder aber eine Summe für einen bestimmten Zweck ansparen, all diese Möglichkeiten bietet der Bausparvertrag. Die Option auf das zinsgünstige Darlehen ist dabei eine Aussicht, die auch für Selbstständige und freiberuflich Tätige neue Perspektiven bietet. Für diese Gruppen sind Darlehen eine schwierige Angelegenheit, weil Banken hier oftmals überzogene Anforderungen an den Darlehensnehmer stellen. Ob Jung oder Alt – jeder kann zu jeder Zeit Bausparen. Eltern können für ihre Kinder einen Bausparvertrag abschließen, so dass die Zukunft sicherer und planbar ist. Ein Tarifvergleich ist zu empfehlen. Eine schnelle Übersicht über die Konditionen bietet das Internet mit zahlreichen Vergleichsportalen für Bauspartarife. Bausparverträge werden von privaten Bausparkassen, wie z.B. Schwäbisch Hall, oder den Landesbausparkassen angeboten.