Wie in jedem Jahr, von Anfang November bis Ende März stehen die meisten Baustellen still !

 

Arbeitsausfall durch schlechtem Wetter im Winter - Winterausfallgeld
Arbeitsausfall durch schlechtem Wetter im Winter – Winterausfallgeld

Arbeiten auf der Baustelle ist ab einer gewissen Temperatur nicht mehr möglich, Mauer oder betonieren bei Minus-Graden – nicht zu Empfehlen und auch verboten !

Bei Minus-Temperatur gefriert das Wasser im Mörtel, Putz oder Beton und kann nicht abbinden, nach dem Aufbauen bei besserem Wetter wird das Wasser wieder flüssig und damit die Konstruktion – da nicht Abgebunden – Instabil, Mauern oder betonierte Flächen, Säulen oder Wände wären so nicht zu gebrauchen.

Damit die Mitarbeiter/Bauarbeiter über die Winterzeit nicht „Stempeln“ müssen, also zum Arbeitsamt geschickt werden, gibt es in Deutschland das Schlechtwettergeld/Wintergeld, bzw. Saison-Kurzarbeitergeld  von der Arbeitsagentur, dieses kann in der Zeit von Anfang November bis Ende März des folge Jahres ab 1 Stunde Ausfall beantragt werden.

Die Höhe des Schlechtwettergeld/Wintergeld, bzw. Saison-Kurzarbeitergeld richtet sich nach Familienstand und beträgt je nach Person zwischen 60 und 67 Prozent des Nettolohnes.